Version 1.0 · Gültig ab 24. September 2026
Dieser Text ist eine Übersetzung des englischen Originals. Weichen die Sprachfassungen voneinander ab, ist die englische Fassung maßgeblich, soweit zwingendes Recht nichts anderes bestimmt.
Die Berge sind der Grund, warum es Mountain Diary gibt — und sie können gefährlich sein. Diese Seite erklärt, wie du die Informationen auf Mountain Diary nutzen solltest und was sie nicht für dich leisten können. Bitte lies sie, bevor du eine Tour anhand von etwas planst, das du hier gefunden hast.
Kurz gesagt
- Abenteuerberichte sind persönliche Erlebnisse von einem bestimmten Tag. Sie sind keine Tourenführer, und die Verhältnisse ändern sich.
- Maschinelle Übersetzungen, GPS-Tracks, Wettervorhersagen und Lawineninformationen sind Hilfsmittel, keine Garantien.
- Am Berg entscheidest du allein. Im Zweifel kehr um.
- Ruf im Notfall sofort Hilfe. Die Nummern stehen unten auf dieser Seite.
Abenteuerberichte sind persönlich und datiert
Jedes Abenteuer beschreibt, was ein Mitglied an einem Tag erlebt hat, in eigenen Worten und aus eigener Sicht. Was für die eine Person leicht war, kann für dich schwer sein, und was im August trocken war, kann im Oktober vereist sein. Achte immer auf das Datum eines Abenteuers: Je älter es ist, desto weniger sagt es über die heutigen Verhältnisse. Neue Abenteuer prüfen wir nur auf Spam und Missbrauch, nicht auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder Sicherheit.
Die Verhältnisse ändern sich
Schnee, Eis, Steinschlag, Lawinen, Hochwasser, Gewitter, gesperrte Wege und beschädigte Infrastruktur können eine bekannte Route innerhalb weniger Stunden gefährlich machen. Prüfe vor dem Aufbruch aktuelle Informationen aus offiziellen und örtlichen Quellen: Wetter- und Lawinendienste, Schutzgebietsverwaltungen, Hüttenwirte und Bergführer. Am Berg vertrau dem, was du siehst, mehr als allem, was du hier gelesen hast.
Maschinelle Übersetzung
Texte auf Mountain Diary werden automatisch zwischen Englisch, Tschechisch und Deutsch übersetzt. Maschinelle Übersetzung kann Fehler machen, besonders bei Zahlen, Schwierigkeitsgraden, Richtungsangaben, Ortsnamen und Fachbegriffen. Wechsle bei allem Wichtigen über den Link neben dem Text zur Originalsprache. Das Original hat immer Vorrang.
GPS-Tracks
Ein GPS-Track ist eine Aufzeichnung der Route, die der Autor tatsächlich gegangen ist, einschließlich Umwegen, Fehlern und der Ungenauigkeit von GPS. Er ist keine geprüfte Route. Er kann durch gefährliches Gelände oder durch Gebiete mit Zugangsbeschränkungen führen, und die Verhältnisse können sich seit der Aufzeichnung geändert haben. Das gilt auch, wenn du einen Track in Mapy.com öffnest. Nutze einen Track nur zusammen mit einer aktuellen Karte, deinen eigenen Navigationskenntnissen und deinem eigenen Urteil.
Wetter
Das bei Abenteuern angezeigte Wetter ist eine Vorhersage aus Computermodellen (Open-Meteo). In den Bergen kann das tatsächliche Wetter deutlich vom Modell abweichen, besonders in Tälern, auf Graten und rund um Gipfel. Prüfe immer die Vorhersage des nationalen Wetterdienstes des Landes, in das du reist.
Lawinengefahr
Das Lawinen-Symbol zeigt die regionale Gefahrenstufe, die der offizielle Lawinenwarndienst veröffentlicht, zusammen mit dem Datum, für das sie gilt. Sie beschreibt eine ganze Region, nicht einen bestimmten Hang, und die Verhältnisse können sich im Laufe des Tages ändern. Lies immer den vollständigen Lawinenlagebericht, prüfe sein Datum und beurteile Gelände und Schneedecke selbst — oder geh mit jemandem, der dafür qualifiziert ist.
Ausrüstung & Tipps
Antworten in Ausrüstung & Tipps kommen von Mitgliedern, die ihre eigene Erfahrung teilen, nicht von Fachleuten. Bei sicherheitskritischer Ausrüstung, Techniken, medizinischen Fragen oder Ausbildung wende dich an qualifizierte Fachleute — einen zertifizierten Bergführer, einen Ausbilder oder einen Arzt — und befolge die Anweisungen des Herstellers.
Partner finden
Wir überprüfen weder Identität noch Alter, Erfahrung oder Fähigkeiten von irgendjemandem auf Mountain Diary. Bevor du mit jemandem losziehst, den du hier kennengelernt hast:
- Lernt euch zuerst kennen. Schreibt euch Nachrichten, frag nach der Erfahrung und schau dir die Abenteuer der Person an.
- Beginnt mit einer kürzeren, leichteren Tour, bevor ihr euch auf etwas Ernsthaftes einlasst.
- Vereinbart vorab den Plan, wer was übernimmt, die Umkehrzeit und was ihr tut, wenn etwas schiefgeht.
- Sag einer Person deines Vertrauens, wohin du gehst, mit wem und wann du zurück sein willst.
- Trefft euch beim ersten Mal an einem öffentlichen Ort und reist getrennt an.
- Vertrau deinem Gefühl. Du kannst immer Nein sagen und musst nie weitergehen, wenn du dich mit den Verhältnissen oder deinem Partner nicht wohlfühlst.
- Melde alle, die sich unangemessen verhalten.
Gut vorbereitet
- Wähle Ziele, die zu deiner Erfahrung, Fitness und Ausrüstung passen — und zu der aller in deiner Gruppe.
- Sag jemandem, was du vorhast und wann du zurück bist.
- Nimm ein geladenes Handy und eine Powerbank, eine Stirnlampe, ein Erste-Hilfe-Set und Kleidung für schlechtes Wetter mit. Im Winter gehört eine Lawinen-Notfallausrüstung dazu — und du solltest mit ihr umgehen können.
- Speichere die Abenteuer und Karten, die du brauchst, für die Offline-Nutzung. Der Mobilfunkempfang in den Bergen ist unzuverlässig.
- Prüfe, ob deine Versicherung Bergrettung und Hubschraubertransport abdeckt, besonders im Ausland. In manchen Ländern, zum Beispiel in der Schweiz, in Österreich und in der Slowakei, kann eine Rettung sehr teuer werden.
- Wenn es in der Region eine offizielle Notfall-App gibt, installiere sie vor dem Aufbruch. Sie kann deine genaue Position an die Rettungskräfte senden.
Im Notfall
- Sorge dafür, dass du und andere nicht in weitere Gefahr geraten.
- Ruf Hilfe. Die 112 funktioniert in der ganzen Europäischen Union und in vielen anderen Ländern, auch in der Schweiz und im Vereinigten Königreich. Der Anruf ist kostenlos und funktioniert in jedem Mobilfunknetz. Wenn du keinen Empfang hast, versuche, höher zu steigen.
- Sag der Leitstelle, wo du bist (wenn möglich mit GPS-Koordinaten), was passiert ist, wie viele Menschen wie schwer verletzt sind, und deine Telefonnummer. Beantworte die Fragen und lass dein Handy eingeschaltet.
- Wenn du nicht anrufen kannst, nutze das alpine Notsignal: sechs Zeichen pro Minute (Pfiffe, Lichtblitze oder Rufe), dann eine Minute Pause, und das Ganze wiederholen. Die Antwort sind drei Zeichen pro Minute.
| Land | Notruf | Bergrettung | Notfall-App |
|---|---|---|---|
| Tschechien | 112 | 1210 (Horská služba); mit ausländischer SIM +420 1210 | Záchranka |
| Slowakei | 112 | 18 300 (Horská záchranná služba) | Horská záchranná služba (HZS) |
| Polen | 112 | 985 oder +48 601 100 300 (GOPR, TOPR) | Ratunek |
| Österreich | 112 | 140 (in Vorarlberg 144) | SOS EU ALP |
| Schweiz | 112 | 1414 (Rega; im Wallis 144) | Rega |
| Deutschland | 112 | über 112 (Bergwacht) | SOS EU ALP in Bayern |
| Italien | 112 | über 112; in einigen Regionen 118 | SOS EU ALP in Südtirol |
| Frankreich | 112 | über 112 | |
| Slowenien | 112 | über 112 | |
| Spanien | 112 | über 112 | |
| Norwegen | 112 (Polizei), 113 (Rettungsdienst) | über 112 oder 113 | |
| Vereinigtes Königreich | 999 oder 112 | nach Police fragen, dann nach Mountain Rescue | |
| USA und Kanada | 911 | über 911 |
Nummern geprüft im September 2026. Dienste und Nummern können sich ändern, prüfe sie deshalb vor der Reise für dein Ziel.
Unsere Verantwortung
Wir betreiben Mountain Diary mit Sorgfalt, können aber nicht garantieren, dass von Mitgliedern veröffentlichte oder von Dritten erhaltene Informationen richtig, vollständig oder aktuell sind, und wir sind nicht verantwortlich für Entscheidungen, die du auf ihrer Grundlage triffst. Unsere Haftung und ihre Grenzen regelt Abschnitt 14 der Nutzungsbedingungen. Nichts auf dieser Seite schränkt Rechte ein, die du nach zwingendem Recht hast.

